Ob Milchseen, Butter- oder Fleischberge. Jeden Tag werden so viele Lebensmittel produziert, dass problemlos das doppelte der Weltbevölkerung ernährt werden könnte.

Der österreichische Autor und Filmemacher Erwin Wagenhofer zeigt mit der 2005 veröffentlichten Doku We Feed The World die Missstände der industrialisierten und übersubventionierten Lebensmittelindustrie auf. Ein ruhiger, sachlicher, und gerade deswegen erschreckender Dokumentarfilm über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse.

Vom zerstörerischen Soja-Anbau in Brasilien über gigantische Glashäuserplantagen im spanischen Andalusien bis zu gentechnisch verändertem Gemüse aus Rumänien wird der Bogen gespannt. Hierbei wird so ziemlich jedes der alltäglichen Nahrungsmittel samt seiner Produzenten für eine nähere Untersuchung herausgegriffen. Diese und viele weitere Kritikpunkte dokumentiert der preisgekrönte Film.

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