Die Verschuldung dient den USA als Motor für ihre Wirtschaft. Der Schuldenberg wächst und das amerikanische Finanzsystem bricht unter der eigenen Last mehr und mehr zusammen.

Die Dokumentation von Laure Delesalle wurde auf ARTE 2007 ausgestrahlt. Schon damals zeichnete sich deutlich ab, dass die Verschuldung in den USA irgendwann zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems führen wird. Das Problem in den USA ist, dass nicht nur der Staat extrem verschuldet ist, sondern auch die einzelnen Bürger mehr ausgeben als sie verdienen.

Je mehr Geld jeder Bürger hat, desto mehr kann konsumiert und produziert werden, alles in allem wird somit wird die Wirtschaft angekurbelt. Problematisch wird das Ganze, wenn dies auf Pump geschieht. Die Kredite müssen irgendwann zurück bezahlt werden – und zwar mit Zinsen und Zinseszinsen. Schulden zu haben ist in den USA etwas selbstverständliches, dabei wird oft nicht berücksichtigt, ob man überhaupt eine realistische Chance hat die Schulden jemals zu begleichen. Doch die Amerikaner sind Optimisten und hoffen, dass sich schon alles irgendwie ausgehen wird.

Mittlerweile sind die Amerikaner von der harten Realität eingeholt worden. Der amerikanische Staat ist nicht mehr in der Lage die Zinsen für seine Verschuldung aus den laufenden Einnahmen zu begleichen. Im Gegenteil, es müssen neue Kredite aufgenommen werden, um die Zinsen für die bestehenden Kredite zurück zu bezahlen.

Die Doku USA – Reich auf Pump spekulierte bereits 2007 über die möglichen Folgen jenes Systems, welche nun in Form der aktuellen Finanzkrise in einem weltweiten Maßstab eingetroffen sind.

Kommentare
Schreibe einen Kommentar