Konsumenten wiegen sich in Sicherheit. Die Hersteller von Gen-Lebensmitteln beteuern den Fortschritt und dementieren die Gefahr. Die Feuertaufe steht jedoch noch aus!

Der Konzern mit Sitz im US-Bundesstaat Missouri verfolgt ein schreckerregendes Ziel. Nach Meinung der Gentechnikexpertin von Greenpeace Ulrike Brendel will Monsanto die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Hierzu ist dem Unternehmen schier jedes Mittel recht: Manipulation von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, strategischer Ausbau der Monopolstellung, Inkaufnahme der Kontamination der meisten Nahrungsmittel mit gentechnisch veränderten Pflanzen, Kontrolle von Landwirten und zuallerletzt hemmungsloser Erwerb von Patenten.

Die am 25. Juni 2007 vom WDR Fernsehen ausgestrahlte Sendung Arme Sau – Das Geschäft mit dem Erbgut berichtet über den Landwirt Christoph Zimmer und seinen Kampf gegen den amerikansichen Biotechnologiekonzern. In drei unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material – Ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher von Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese umcodierten Abschnitte wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich. Das alarmiert die deutschen Züchter und ruft zum schnellen Handeln auf.

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