Bei den Flugzeugabstürzen des 11. September 2001 fehlten mancherorts die Wrackteile. Der WDR vermisst seine kritische 9/11 Dokumentation. Gibt es hier einen Zusammenhang?

Die von Gerhard Wisnewski und Willy Brunner gedrehte Dokumentation war weltweit die erste kritische TV-Dokumentation über die Anschläge des 11. September 2001, die von einem großen TV-Sender publiziert wurde. Der WDR gab die Dokumentation selbst in Auftrag, lobte die Regisseure, veranstaltete eine Pressekonferenz und veröffentlichte den investigativen Bericht schließlich voller Stolz. Nach einem Hetzartikel des Spiegel wollte der Sender allerdings plötzlich nichts mehr von seinem Meisterstück wissen: Der Film sei politisch unerwünscht!

Zunächst verhängte der WDR ein internes Beschäftigungsverbot über seine beiden langjährigen Autoren, dann erwirkte der Sender ein verfassungswidriges Ausstrahlungsverbot über den mit Gebührengeldern finanzierten Film. Schließlich verschwanden zuerst die Mitschnitte und endlich die gesamte Fernsehdokumentation Aktenzeichen 11.9. ungelöst aus den Archiven der Fernsehanstalt. Fazit: Kritischer Journalismus unerwünscht!

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